nichtoffener städtebaulicher Ideenwettbewerb mit Realisierungsteil

Städtebau yellow z urbanism and architecture

Stadt Balingen
Fläche 2,6 ha
Philipp Rösner I Dominikus Littel I Pia Abraham

Um eine sowohl repräsentative Geste als auch einen Platz mit neuen hochwertigen Aufenthaltsbereichen zu schaffen, wird der Platz von Grund auf neu geordnet. Die Nutzungen und Infrastrukturellen Anlagen sowie der Verkehr werden an die Nord und Südseite verlegt und hier zusammengefasst. So wird eine offene Platzfläche vor dem historischen Bahnhofsgebäude geschaffen, die dem Ensemble eine neue Großzügigkeit verleiht. Am Nordrand des Platzes wird ein Baumdach aus Ahornbäumen vorgesehen, welches einerseits dem Platz nördlich eine Raumkante verleiht, gleichzeitig aber auch Sitzmöglichkeiten im Schatten und Fahrradabstellplätze in direkter nähe zum E-Bike-Center bereitstellt. Südlich wird der Platz durch den zweigeschossigen Neubau der Bahnhofsgaststätte gefasst. Diese bildet die Raumkante des Bahnhofsvorplatzes und ist gleichzeitig ein städtebaulicher Hybrid, der auch den Kopfbau des angrenzenden Wohnblocks darstellt. 

Dadurch wird die sonnig exponierte Süd-Westliche Ecke des Platzes zum Gastronomiebereich, welcher von der neuen Bahnhofsgaststätte und dem Café’ la Gare bespielt wird.

> zur Projektseite

Architektur/ Städtebau: LIN Architekten, Berlin 

 

Bayerische Ärzteversorgung, vertreten durch Bayerische Versorgungskammer
16 ha
Philipp Rösner | Dominikus Littel | Jihye Joo

Das Konzept für den Aussenraum beruht auf der Logik des Vorgefundenen. Zusammen mit dem reifen Baumbestand und den freien Wiesenflächen werden behutsam Ergänzungen zur Qualitätssteigerung der Freianlagen vorgenommen. In ihrer Sprachlichkeit nehmen die Ergänzungen wesentliche Merkmale des Bestandes auf und tragen so massgeblich dazu bei, dass sie als selbstverständlicher Teil der erneuerten Gesamtanlage erscheinen. Der Freiraum der Siedlung wird ausgehend von der Bellinzona- / Appenzeller Straße entwickelt. Diese Straße und ihre Neugestaltung bilden die Mitte und das Rückgrad der Siedlung. Ausgehend von diesem starken Rückgrad wird eine aus dem Bestand abgeleitete, orthogonale Wegestruktur entwickelt, welche die Wohngebäude erschließt. Dieses gradlinige Wegesystem wird stellenweisen durch landschaftlich geschwungene Wege ergänzt. Der westlich gelegene Wall bildet den landschaftlichen Rücken der Siedlung und wird ohne Überformung erhalten.

> zur Projektseite
Stadt Lindau am Bodensee
Fläche 7 ha I Kosten KG 500 3,2 Mio EUR
Philipp Rösner I Dominikus Littel I Jihye Joo

Dort wo sich Promenade und Kontaktlinie begegnen weiten sich die Flächen für neue Nutzungen auf. Neben dem Angebot für Senioren und Kleinkinder tragen diese Bereiche besonders dem Raumbedarf für Bewegungsspiele größerer Kinder und junger Erwachsenen Rechnung. So gibt es Spielbereiche, eine Sandfläche mit einer Beachbar und Beachvolleyballfeldern und einen neuen Skatepark im Norden. Der neue Park am nördlichen Rand des Westufers besteht aus drei großzügigen Wiesenflächen, die weitestgehend frei gehalten werden. Nur die erhaltenswerten Bestandsbäume verbleiben auf den Wiesen. Alle Funktionen werden an den Rändern des Parks angeordnet und haben direkten Wasserkontakt.

Durchschnitten werden die Wiesenflächen von den Wegen der Kontaktlinie. Durch die städtebaulichen Arrondierungen am südlichen Westteil der Insel und dem neuen Wohnquartier im Norden wird der städtische Kern komplettiert und eine klare städtische Intarsie innerhalb der Insel geschaffen. Mit der Neuschaffung eines multifunktionalen Bürgerparks wird auch der Ring aus Inselgärten geschlossen und damit der Leitgedanke für Lindau baulich manifestiert.

Die Interaktion zwischen Wasser, Inselgärten, Parks und der Stadt funktioniert über die sogenannte „Kontaktlinie“. Diese ist im östlichen Teil der Insel schon vorhanden und wird vom Verfasser hier als städtebauliche Entwicklungslinie gesehen. Diese Kontaktlinie schafft die Verknüpfung von Wasser, Park und Stadt und bindet die Anwohner und Besucher an den See und das Quartier an. Verbindendes Element für die gesamte Insel ist die Uferpromenade, die als Ring einmal um die gesamte Insel führt und einen zweiten Layer zur Kontaktlinie darstellt. Mit ihrer einheitlichen und hochwertigen Gestaltung wird die Uferpromenade auf der Westseite der Insel zum prägenden Element entlang des Seeufers.

 

 

> zur Projektseite

begrenzt offener Realisierungswettbewerb

Imo Bau GmbH Erfurt I vertreten durch die LEG Thüringen GmbH
Grundstück 3.923 qm
Philipp Rösner I Jihye Joo

Die dem Straßenverlauf der Bonemilchstraße folgende Wohnbebauung formuliert zwei klar unterschiedliche Aussenräume: Die Vorgartenzone entlang der Straße und den rückwärtigen Gartenraum. Als Abschirmung zum Straßenraum werden parallel zum Baukörper Hochbeete geplant, die nur von den Eingängen gebrochen werden. Die rückwärtigen Terrassen liegen erhöht auf dem Sockel der Tiefgarage und werden ebenfalls von einer Beetsequenz gefasst. Dieser private Aussenraum bietet mit seinem Blick von der Terrasse und in den großzügigen Grünhof eine enorme Qualität. Durch die Höhenlage ist dennoch eine Abgrenzung vorhanden, die aber von der Terrasse nicht wahrnehmbar ist. Der naturnahe Gartenhof wird durch einen mäandernden Weg erschlossen, der sich durch seichte Rasenhügel schlängelt. Zentrales Element ist ein „Raingarden“ der je nach Regenaufkommen temporär mit Wasser gefüllt ist und durch einen Steg inszeniert wird. Unterschiedliche Obstgehölze stehen locker im Garten verteilet, an den Aufgängen zu den Terrassen befinden sich Gemeinschaftssitzplätze.

> zur Projektseite

eingeladener Ideenwettbewerb "NEUER WESTEND"

Architektur: Axthelm-Rolvien

 

CONNECT Real Estate Group
Philipp Rösner I Dominikus Littel
> zur Projektseite

Begrenzt offener Städtebaulicher Ideenwettbewerb

Städtebau yellow z urbanism and architecture

Gemeinde Baindt
20 ha
Gerd Holzwarth I Philipp Rösner I Dominikus Littel

Im Ortszentrum Baindt treffen sehr unterschiedliche baulich-freiräumliche Situationen, Nutzungen und Verkehrsinfrastrukturen aufeinander. Insbesondere die opulente Verkehrsführung von Marsweiler Straße und Dorfplatz dominiert den Charakter des Ortes und trennen die angrenzenden Siedlungsteile voneinander.

Der Wettbewerb bietet nun die Chance einer ganzheitlichen Neuordnung und deutlichen Qualifizierung der zentralen Ortsbereiche in funktionaler und gestalterischer Hinsicht. Dazu sollen die vorhandenen Versatzstücke unterschiedlicher Entstehungszeiten, Typologien und Nutzungen sinnvoll in Beziehung gesetzt werden.

Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Neuordnung liegt zu allererst in einer konsequenten Umplanung und „Gesundschrumpfung“ der verkehrlichen Situation um Marsweiler Straße und Dorfplatz. Hier lässt sich neben der Attraktivität der Straßen und der öffentlichen Räume auch die funktionale Zuweisung deutlich verbessern sowie ein beträchtlicher Flächengewinn erzielen. Eine schlanke und begradigte Ausgestaltung der Straße schafft nutzbare Grundstückszuschnitte, klare räumliche-funktionale Bezüge und insgesamt eine Rückgewinnung des Raumes - auch für den Fußgänger.

In seiner derzeitigen Ausprägung ist der vorrangig als Parkierungsfläche genutzte Dorfplatz kaum als solcher zu begreifen. Es gilt, den zentralen Platzraum multifunktional bespielbar zu gestalten und ihn als Ortsmitte räumlich und programmatisch klar zu definieren.

Der neue Einkaufsmarkt westlich des Platzes bildet dazu einen Schlüsselbaustein im neuen Gefüge: er formuliert hier nicht nur eine für die räumliche Lesbarkeit wichtige Platzkante, sondern stärkt das Zentrum durch eine direkt auf den Dorfplatz bezogene kräftige Nutzung. Seiner prominenten Stellung im Ort sollte das Gebäude durch eine anspruchsvolle architektonische Umsetzung gerecht werden.

Die Platzfläche bleibt über die Marktnutzung hinaus als Parkierungsfläche erhalten. Durch einen mehrfarbig abgesetzten Splittmastixasphalt wird die Nutzung des Platzes gestalterisch neu interpretiert und entscheidend aufgewertet. Mit der Neuanlage der Marsweilerstraße und ihrer Fortführung in der Straße am Dorfplatz entsteht zudem ein gut nutzbarer Platz, der nach Süden über eine Stufenanlage und barrierefreie Rampe an die höher liegende Straße angebunden ist. Zugleich markiert der Dorfplatz den Versprung des Sulzmoosbachs von seiner offen kanalisierten Führung im Norden das Platzes, hin zur südlich entlang der neuen Wohnbebauung offen und renaturierten Führung des Bachlaufs. Hier entwickelt der Bach mit großzügigem, begleitendem Fußweg und Terrasse eine entscheidend neue innerörtliche Qualität, welche den Besucher schon an der Ortseinfahrt willkommen heißt.

Die neue Siedlung auf dem Fischerareal fügt sich wie selbstverständlich in die kleinteilige umgebende Bebauung ein. In Anlehnung an ländliche Weiler werden Hausgruppen um gemeinschaftlich genutzte Hofflächen organisiert. Je nach Lage und Ausrichtung sind kleine bis mittlere Geschossbauten und Reihenhäuser vorgesehen, die einen differenzierten Mix unterschiedlicher Haustypen und Wohnungsgrößen zulassen. Die Erschließung der Häuser erfolgt von außen, private Gärten lagern sich an den gemeinsamen Hofbereich an. In die Siedlung integriert liegt in räumlicher Nähe zum Dorfplatz das Haus für betreutes Wohnen am Sulzmoosbach.

Als strukturgebendes und identitätsstiftendes Freiraumelement für das Quartier wird der Grünzug auf der ehemaligen Bundesstraße nach Süden auf das Areal weitergeführt. Auf diese Weise wird die ursprüngliche Entwicklungsachse des Ortes zu einer großzügigen öffentlichen Grünfläche, welche den Ort durchzieht und an platzartigen Aufweitungen und Übergängen genügend Raum für Erholung, Sport und Spielbereiche bietet. Innerhalb des Quartiers trägt der Grünkorridor ebenfalls zum Regenwassermanagement bei, indem entsprechend der Topografie Sickermulden das aus den Freiflächen anfallende Niederschlagswasser aufnehmen.

> zur Projektseite

Nicht offener städtebaulicher und freiraumplanerischer Ideenwettbewerb

Mit yellow z urbanism and architecture, Berlin

 

 

Gemeinde Weßling
2,6 ha
Gerd Holzwarth I Maike Nolte

Die grundlegende Neustrukturierung der Bereiche um Bahnhof und Marktplatz bringt für Weßling gravierende Veränderungen betreffend der Nutzungen, der Verkehrsführung und des Raumbildes insgesamt. Gleichzeitig bietet sich die Chance einer umfassenden strukturellen Qualifizierung „aus einem Guss“: der öffentliche Raum kann deutlich attraktiver und lebendiger und die baulichen Versatzstücke in konkrete räumlich-funktionale Beziehung gesetzt werden.

Eine zentrale Herausforderung besteht darin, neue Funktionen und Bauvolumen von erheblichem Umfang zu implementieren, die mit der sonstigen städtebaulichen Körnung des Ortes zu brechen drohen.

Der Konzeptansatz überlagert die neu einzubringenden großflächigen Nutzungen mit kleineren, dem kleinstädtischen Maßstab entlehnten Wohnbauten in einer Gebäudetypologie aus Sockel und „Aufbauten“. Damit wird eine angemessene Dimensionierung und verträgliche Gliederung der Baumassen erreicht, die sich einerseits an den tradierten Baustrukturen orientiert, andererseits die  großvolumigen Einzelhandelsnutzungen an geeigneter Stelle integriert. Der Entwurf nutzt die Anforderung, diese Einzelhandelsnutzungen zentral anzuordnen, um mit dem Marktplatz ein neues, lebendiges Zentrum zu schaffen, welches die Bebauungen südlich der Hauptstraße konsequent mit dem Bahnhof und den Busverbindungen zu verknüpfen.

> zur Projektseite

Nicht offener Realisierungswettbewerb

Mit TRU Architekten und yellow z urbanism and architecture

Bau- und Wohnungsgenossenschaft Halle-Merseburg e.G.
2,6 ha
Philipp Rösner I Dominikus Littel

Südlich der Randbebauung zur Bugenhagenstraße verläuft die Haupterschliessung der neuen Wohnbebauung, welche sich dann in Stichstraßen mit Wendemöglichkeit zwischen die Zeilen und Villen verzweigt. Entlang dieser Straßen wird das wohnungsnahe Parken straßenbegleitend organisiert. Die neu entstandenen Eingänge ins Quartier werden durch kleine Plätze mit Blühgehölzen akzentuiert. Hier befinden sich wohnungsnahe Fahrradabstellplätze und vereinzelte Sitzgelegenheiten.

Die städtebauliche Anordnung der Gebäudekörper produziert einen gleichmäßigen Rhythmus von Freiraumtypologien, die als Wohnstraße und Gemeinschaftshof entwickelt werden. Die Wohnstraßen sind als Spielstraßen ausgebildet.Die den Wohnungen zugeordneten Parkplätze mit Rasengittersteinen vermitteln einen grünen Charakter, die gepflasterte Straße zeigt deutlich das Radfahrern und Fußgängern hier der Vorrang gewährt ist. Einzelne Bänke an den Zugängen der Häuser und eingestreute Baumpflanzungen unterstreichen den Charakter einer nutzerfreundlichen Spielstrasse mit Aufenthaltsqualität.

Die „Grünhöfe“ sind bis auf einen kleinen, durch eine Hainbuchenhecke abgetrennten privaten Außenraum, dem gemeinschaftlichen Aufenthalt gewidmet. Holzdecks mit flankierenden Bankelementen laden zum Verweilen mit Nachbarn und Freunden ein. Von den Anwohnern nutzbare Pflanzstreifen fördern den Austausch und das Gemeinschaftsgefühl im Quartier.

Entlang des südlich verlaufenden Fußweges wird eine Wildstrauchhecke vorgesehen, die sowohl eine optische als auch akustische Abgrenzung darstellt und gleichzeitig ganzjährig durch unterschiedliche Blüh-und Farbaspekte einen besonderen Reiz darstellt. In den „Grünhöfen“ finden sich vereinzelt Spielelemente für ruhiges, wohnungsnahes Kinderspiel, ein Waldspielplatz zwischen dem Stiftungsgelände und der Wohnbebauung bietet darüber hinaus ein breiteres Angebot an Spielmöglichkeiten.

> zur Projektseite

Einphasiger, städtebaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb

Architektur I Städtebau ARQ Architekten Rintz und Quack

WIRO Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH und Hansestadt Rostock
9,7 ha
Philipp Rösner I Dominikus Littel I Antonina Varisella

Die Offenlegung des Kayenmühlengrabens bietet die einmalige Chance einen charakteristischen Grünraum im neuen Quartier Werftdreieck zu entwickeln. Der neu entstehende Freiraum ist ein qualitativ hochwertiges Grünband in der soliden städtebaulichen Anordnung. Beginnend mit einer großzügigen Aufweitung im Süden erstreckt sich der Bachraum nach Norden und schafft dabei differenzierte Aufenthaltsqualitäten.

Die große Freifläche kann als Liege- und Spielwiese genutzt werden. Sie bildet von der S-Bahn kommend den grünen Auftakt ins Quartier und schafft gleichzeitig die Verbindung zu den Grünräumen der angrenzenden Quartiere und dem Botanischen Garten. Im Süden und Westen wird das neue Quartier Werftdreieck durch einen raumbildenden Baumschleier von den umliegenden Bahntrassen und der Lübecker Straße abgeschirmt. In diesen stärker frequentierten Bereichen werden auch lautere Aktivitätsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche vorgesehen. Entlang des neuen Trassenverlaufes der Tramgleise wird die Heinkelwand als Denkmal erhalten und durch Heckenpflanzungen optisch verlängert. Dieses süd-westlich rahmende Vegetationband aus Bäumen und Hecken fungiert zudem als grüne Lärmreduktion.

Der Kayenmühlengraben als zentrales Element des Grünzugs wird ab dem Mischwassersammler offengelegt und erhält ein stimmiges Verhältnis aus naturnahem als auch urbanem Bachbett. Bastionen an den Rändern der angrenzenden Bebauung beeinflussen den Verlauf des Baches und verhelfen ihm dadurch zu einer mäandrierenden Bewegung. Die Bastionen bilden hydrologische Staustufen, wodurch zum einen verhindert wird, dass der Bach im Sommer trocken fällt als auch die Wasserfläche vergrößert wird. Das Profil des Baches ist so ausgelegt, dass es mit stark schwankenden Wasserständen zurecht kommt und stets Aufenthaltsqualitäten generiert. Einen besonders wichtigen Aspekt der Nachhaltigkeit stellt das problemlose Ableiten von anfallendem Oberflächenwasser im neuen Quartier dar, die vom Bachlauf aufgefangen werden können. Wie von der Stadt Rostock gewünscht können zusätzlich auch andere umliegenden Flächen vom Mischwasserkanal entkoppelt werden, um das Regenwasser in den Bach einzuleiten. Das Bachbett ist so konzipert, dass es mit den Anforderungen sowohl zukünftiger Starkregenereignisse als auch längeren Trockenperioden zurecht kommt.

Entlang des Baches werden unterschiedliche Freiraumqualitäten geschaffen. Bastionen mit Sitzgelegenheit und kleinen Spielgeräten, Liegewiesen, naturnahe Uferabschnitte und Rasensitzstufen laden entlang des Baches zum Verweilen ein. Zahlreiche Holzdecks und der seichte Böschungsverlauf eröffnen die Möglichkeit das Wasser im Quartier sowohl aktiv als auch passiv Erleben zu können.

> zur Projektseite

Nicht offener Realisierungswettbewerb

Architektur: Axthelm Rolvien Architekten

STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH
Grundstück 3.450 qm
Philipp Rösner I Dominikus Littel

Die Blockrandschliessung entlang der Briesestraße und in nord - süd Richtung bewirkt eine Schärfung der wichtigen Grünverbindung zwischen Briesestraße, Kienitzer Straße und der Lessinghöhe. Diese Verbindung stellt sich als polygonaler Weg dar, dessen Kanten über breite Sitzmauern betont werden und durch Abpflanzungen entlang des Weges eine räumliche Qualität für den Fußgänger oder Radfahrer erzeugt. Gleichzeitig dient dieser Weg weiterhin als Feuerwehrzufahrt. Die bestehenden Bäume werden so weit wie möglich erhalten und betonen die Grünverbindung. Die Südliche Ecke des Grünzuges erhält als Akzent eine kleines Café mit Außentrerrasse gegenüber des Eingangs zu Lessinghöhe.

Der Innenhof wird formal sehr zurückhaltend gestaltet, Rasenhügel fassen ein zentrales Freiraumelement, und beherbergen Atelierwohungen entlang der Brandwand. Das Zentrale Element besteht aus einer Betoneinfassung als Sitzelement, mit Intarsien aus Stauden und Gräserpflanzungen und Spielelementen auf Kiesflächen.

> zur Projektseite

Mehrfachbeauftragung I Architektur Axthelm-Rolvien Architekten

formart Berlin Brandenburg GmbH & Co. KG
ges. 1,6 ha Realisierungsteil I Baufeld BA1 440.000 EUR
Gerd Holzwarth

Der Grünraum zwischen den Gebäudezeilen wird als grünes Tal aufgefasst. Dies drückt sich sowohl in der Topografie durch die abgesenkte Mitte, als auch in den Pflanzungen und im Wechsel der verschiedenen naturnahen Atmosphären aus. Da das Erdgeschosswohnen in der Innenstadt immer mit Problemen und Hemmnissen (Sicherheit der Wohnungen, Nähe der privaten Terrassen zur halböffentlichen Erschließung) verbunden ist, stellen die Topografie, das Raumgerüst und die überwiegend grüne Hoffläche wichtige Alleinstellungsmerkmale dar.

Der Entwurf sieht vor, die Terrassenkanten ebenso wie die Wegeführung schwingen zu lassen. Die Terrassen-bänder werden auf diese Weise mit dem Freiraum zusammen gelesen. Optisch entsteht der Eindruck eines homogenen Hofkomplexes, der von Gebäudekante zu Gebäudekante reicht.

Die Länge des Hofes verlangt nach einer dazu quer verlaufenden Rhythmisierung, um durch Aufenthalts- und Spielangebote, sowie weitere Funktionsbereiche, Zäsuren mit unterschiedlichen Qualitäten und Atmosphären entstehen zu lassen. Dadurch wird der Durchgangscharakter des Hofes entschleunigt und neue Aufenthaltsqualitäten geschaffen. Diese Entschleunigung des überproportional langen Freiraums entspricht der Nutzung als Aufenthalts-, Erholungs- und Erlebnisbereichs in einer Grünen Mitte.

> zur Projektseite

Nicht offener Realisierungswettbewerb für Achitekten als Generalplaner

Mit blauraum Architekten, Hamburg

WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte GmbH | Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin
ges. 0,9 ha
Gerd Holzwarth

Die differenzierte Ausbildung der Freiräume reflektiert die Bedürfnisse der unterschiedlichen Nutzergruppen, die durch die KITA, das Wohnen und das Gewerbe in den Erdgeschosszonen definiert werden. 

Der linearen Reihung der Gebäude entspricht die Rhythmisierung mit den zwischen den Gebäuden liegenden Intarsien. Nach Norden werden diese Intarsien in Fortsetzung der Gebäudekanten begrenzt. Durch den teilweisen Erhalt der Bäume an der Köpenicker Straße und durch den durchgehenden Pflasterrahmen wird der Blockrand auch an den Freiräumen entlang der Straße gefasst.

Die Pflasterflächen ziehen sich von Norden nach Süden über die Erschließung hinweg bis zur Zeilenbebauung. Dadurch gelingt es nicht nur eine von der stark befahrenen Straße geschiedene, eigene Atmosphäre zu entwickeln, welche einen qualitativ hochwertigen Wohn- und Aufenthaltsraum zwischen dem südlichen Gebäudebestand und den Neubauten definiert. Sondern die Pflasterbänder unterbrechen ebenso als angehobene Bereiche die Asphaltfahrbahn und schaffen so eine verkehrsberuhigte Anliegerstraße, die in der geringen Tiefe des Freiraums zwischen den Gebäuden selbst zur Aufenthalts- und Freiraumqualität beiträgt.

> zur Projektseite

Nicht offener, zweiphasiger Realisierungswettbewerb

Mit blauraum

WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH I Bezirksamt Mitte und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
5.810 qm
Philipp Rösner I Maike Nolte

Das Konzept sieht vor einen neuen Grünzug zu entwickeln, der sich in der Spur der früheren Fischerstraße vom Mühlendamm bis zum Spreekanal erstreckt. Eine barrierefreie Wegeverbindung, die Fischerpromenade, erstreckt sich als zusammenhängend grünes Freiraumband, von der Gertraudenstraße/Mühlendamm bis hin zum Spreekanal. 

Die Fischerpromenade orientiert sich dabei an neu gesetzten topographischen und baulichen Raumkanten. Eine diesen Stadtraum prägende Raumkante bildet dabei der neue Wohnungsbau. Der Hof dieses Gebäudekomplexes öffnet sich dabei zum Grünzug hin und wird über eine großzügige begrünte Treppenanlage Teil dieses Freiraums. Die Grünplateaus fungieren hierbei als Filter zwischen der öffentlichen Treppenanlage und dem privateren Aussenbereich des neuen Gebäudekomplexes. 

Weiter im Süden werden die Raumkanten über eine topographische Geste mit integrierten Sitzmauern gebildet, deren Ausgestaltung sich in Richtung Spree Kanal landschaftlich auflockern. 

Daraus ergibt sich ein Gesamtensemble aus neuem Baukörper, Hof und Treppenanlage welches einen eigenständigen Charakter entwickelt und sowohl zum Mühlendamm als auch zum Grünzug Fischerstraße eine Vielzahl an neuen stadträumlichen Qualitäten schafft.

> zur Projektseite

Nichtoffener Realisierungswettbewerb

Mit TRU Architekten

Berliner Bau- und Wohnungsge- nossenschaft 1892 eG
ges. 0,303 ha
Maike Nolte | Olga Medvedeva

Die Qualität der Gartenstadt Falkenberg ist geprägt durch das Zusammenspiel differenzierter Bebauungs- und Freiraumstrukturen, welche einen vielschichtigen und lebendigen Rahmen für das „Neue Wohnen in der Gartenstadt“ bieten. Das Grundstück ist eingebettet in ein heterogenes Umfeld aus alten und neuen Wohnbauquartieren in vorwiegend offener Bauweise mit großzügigen Freianlagen. Diesen offenen und freien Charakter gilt es zu bewahren und durch einen gezielt platzierten Neubau zu erhalten und zu ergänzen.

Hiefür wurde eine Gebäudetypologie entwickelt, die zum einen die maßstäbliche Einbettung des Neubaus in die umgebenden Bebauungsstrukturen garantiert, und zum anderen die Idee des offenen Bezuges zu den angrenzenden Freiräumen thematisiert. Anders als im Bebauungsplanentwurf von Bruno Taut aus dem Jahr 1912 wird eine städtebauliche Figur entwickelt, die das Wohnen von der Straße abrückt, um zum ruhigen und großzügigen Gartenraum hin eine für diesen Standort maximale Wohn- und Lebensqualität zu etablieren.

Der horizontalen Staffelung der Gebäude entspricht auch die vertikale, hangbegleitende Terrassierung in die drei entsprechenden Höhen. Die Gartenterrassen bilden zur Gartenstraße, ähnlich wie bei den südlich gelegenen Gebäuden der Siedlung, eine selbstverständliche Unterscheidung in öffentliche und private Grünflächen. Die Öffnungen der privaten Gärten mit ihren kleinen Stufenanlagen zum Gartenstadtweg nehmen das Thema der intern im Quartier miteinander verbundenen Gärten auf. 

Entsprechend der Erdgeschossgrundrisse ist die Ausrichtung des Freiraums von West nach Ost in drei Terrassen mit je zwei Freiraumbändern strukturiert. Die westliche Seite erhält dabei eine Gliederung in kleine Vorplatzbereiche vor den Eingängen.

> zur Projektseite

Zweiphasiger, nichtoffener städtebaulicher Wettbwerb

Mit yellow z urbanism

Stadtwerke Mainz AG | Firmengruppe Richter | Ten Brinke Projektentwicklung GmbH | Stadt Mainz
ges. 30 ha
Philipp Rösner I Maike Nolte | Olga Medvedeva
> zur Projektseite

Offener, zweiphasiger städtebaulicher Ideenwettbewerb

Mit meier.werner Architekten

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
ges. 30,54 ha
Maike Nolte

Im Wettbewerbsgebiet ist eine stadträumliche Situation vorzufinden, die für den

Wohnungsneubau nach sozialistischen Idealen in den 50er bis 70er Jahren typisch ist. 

Diese stadträumliche Charakteristik wird bei der Neugestaltung auf eine Weise entwickelt, welche die bestehenden städtebaulichen Qualitäten bewahrt und die vorhandenen Potentiale für eine Nachverdichtung durch Wohnbebauung neu erschließt.

Dazu werden im Konzept die im nördlichen Teil befindlichen Bestandszeilen zu jeweils einem neuen u-förmigen Baukörper zusammengefasst. Dadurch ergeben sich sowohl öffentliche Außenräume als auch eher private, halböffentliche Außenräume, die blockartig begrenzt und nach Nordosten offen sind.

Die im Entwurf neu angelegte Quartiersplätze tragen zur Verkehrsberuhigung und zur Verbindung der nördlichen Grünanlagen und halböffentlichen Infrastrukturen mit den Wohnhöfen bei und schaffen zugleich Bezüge und Zugänglichkeit zu den halböffentlichen Grünräumen der Höfe. In diesen introvertierteren Räumen legt sich ein Patch aus Mieter- und Gemeinschaftsgärten über die bestehenden Wiesenräume und integriert den teils wertvollen Baumbestand in eine nachhaltige Grünstruktur.

Der Straßenraum der Michelangelostraße wird auf der südlichen Seite durch eine Reihe, durch Sockel gefasste, 11‐geschossige Wohntürme begrenzt.

Die so nach Norden hin von dem Wohnungsneubau gefasste Hanns-Eisler-Straße, erhält mit dem verkehrsberuhigten und durch kleine Plätze rhythmisierten Straßenraum einen lebendig-urbanen Charakter. Dabei sollen sich die öffentlichen und halböffentlichen Nutzungen der Sockelgeschosse mit dem öffentlichen Freiraum in Beziehung setzen und neue Qualitäten schaffen. Kleine Spiel- und Freizeitangebote, Straßencafé und öffentliche Nutzungen beleben und aktivieren den Straßenraum als nutzbaren urbanen Freiraum.

Die Michelangelostraße zoniert in diesem Konzept zukünftig die sich in der Typologie unterscheidenden Freiraumsysteme. Durch die Verringerung des bislang großen Straßenraums sowie der Neuanlage von grünen Verknüpfungen in Nord-Süd-Richtung wird eine stadträumliche Vernetzung erzeugt. Auf diese Weise wird der urbane und lebendige Freiraum um die Hanns-Eisler-Straße mit den ruhigeren und geschützten Grünbereichen im Norden verbunden.

> zur Projektseite

Mehrfachbeauftragung. Mit Ideenteil 

Mit blauraum

Rhein-Neckar-Verkehr GmbH | Stadt Heidelberg
ges. 2,4 ha
Philipp Rösner

Die Fassaden des RNV-Betriebshofes in Heidelberg bekommen eine klare Gewichtung und Ausrichtung. Die Nord- und Ostfassade werden städtisch ausgeprägt, wobei die Süd- und Westfassade einen landschaftlichen Charakter erhalten. Die Wandscheiben dieser Fassaden werden flächig begrünt und verändern damit den Charakter des Straßenraums nachhaltig. Die Anmutung des Verkehrshofes wird durch diese "grüne Hülle" zu einem Stadtbild fördernden Stadtbaustein und zum vertikalen Park des gesamten Quartiers.

Die flächige Fassadenbegrünung wird gebildet aus Füllstauden, Gräsern und Blühstauden. Dabei sind die Füllstauden und Gräser in einer Matrixpflanzung gleichmäßig auf der Fläche verteilt, wobei mit den Blühstauden Schwerpunkte und Akzente gesetzt werden sollen.

Die Dachfläche des rnv-Betriebshofes Heidelberg wird flächig mit einer extensiven Dachbegrünung bedeckt. Diese benötigt kaum Aufbauhöhe auf dem Dach, bildet eigene Sedum- und Gräsergesellschaften aus und bedarf sehr wenig Pflege. Um die Diversität der Dachlandschaft zu erhöhen werden leicht abgesetzte Intarsien mit intensiver Dachbegrünung vorgesehen. Die vorhandene Dachkonstruktion kann ohne verstärkt zu werden auch diese Art der Dachbegrünung aufnehmen. Damit kann die Artenvielfalt der Bepflanzung erhöht und die ökologische Darbietungsfunktion für Vögel und Insekten gestärkt werden.

> zur Projektseite

Nicht offener Realisierungswettbewerb 

Mit blauraum

Stadt Frankfurt (Oder)
ges. 3,5 ha
Philipp Rösner

Das Wollenweber Quartier liegt im historischen und heutigen Zentrum der Stadt Frankfurt Oder. Die besondere Lage zwischen dem Lenné Park und der Magistrale begünstigt den Standort als innerstädtischen Wohn- und Lebensraum. 

Durch die städtebauliche Neuordnung in den 50er - und 60er Jahre ergeben sich drei zur Wollenweber Straße hin geöffnete Hofsituationen, die mit dem Entwurf nun freiraumplanerisch sowohl für Anwohner als auch für die Öffentlichkeit neu gestaltet werden.

Ziel des Entwurfs ist es, die Vermittlerfunktion zwischen den beiden sehr unterschiedlichen Stadträumen zu stärken und entscheidend aufzuwerten und zugleich eine deutliche Aussage zu treffen dass „Das Wollenweber Quartier Innenstadt ist!“

Hierfür bedient sich das Konzept „städtische Höfe“ der teilweise noch im Boden vorhandenen Grundrisse der historischen Altstadt Frankfurts. Diese Grundrisslinien der langgestreckten historischen Höfe werden zeitgemäß abstrahiert und zu strukturierenden Elementen der Hofgestaltung neu interpretiert. Dadurch ergibt sich eine Überlagerung aus der umfangreichen Geschichte Frankfurts, der stadträumlichen Lage des Wollenweberquartiers und einer neuen, qualitativ hochwertigen Freiraumgestaltung.

> zur Projektseite

Nicht offener Realisierungswettbewerb mit Ideenteil

Mit TRU Architekten

Stadt Neutraubling
Realisierungsteil 8,4 ha | Ideenteil 5 ha | KG 500 3,5 Mio EUR
Philipp Rösner

Neutraubling ist trotz ihrer sehr kurzen Geschichte zu einem Mittelzentrum in der Oberpfalz herangewachsen.

Die Geschichte der Stadt begann als ein Ort an dem Vertriebene, also Menschen aus ganz unterschiedlichen Regionen und Ländern eine neue Heimat gefunden haben.

Bis heute bietet Neutraubling vielen unterschiedlichen Menschen, Nationalitäten und Kulturen eine Heimat. Diese Vielfältigkeit und Diversität macht die Einzigartigkeit der Stadt Neutraubling aus und ist Anlass und Auftakt für die Gestaltung eines neuen Stadtparks. 

In Analogie zum heimischen Standtort wird die potentiell natürliche Vegetation als Ausgangspunkt für die Gehölzpflanzungen herangezogen. Der Stadtpark Neutraubling wird dabei gestalterisch von unterschiedlichen Vegetationstypologien dominiert.

Waldgesellschaften von Parkwald bis zum naturnahen Laubmischwald formen den stimmungsvollen Rahmen für die gemeinschaftliche Parkwiese, auf der nur punktuell gesetzte Solitärgehölze gepflanzt werden. Ein sehr solides Parkwegenetz, gefasst von einem Beltwalk, führt den Besucher so durch spannende Raumabfolgen und zu Orten der Ruhe und Entspannung.

> zur Projektseite

Offener Projektwettbewerb
Mit yellow z urbanism

Gemeinde Allschwil (CH)
3,8 ha I Realisierungsteil 1,2 ha I KG 500 1,6 Mio CHF
Philipp Rösner

Die Zentrale Lage des Wegmatten Areals inmitten des Siedlungsgebietes von Allschwil und dessen direkte Nähe zu wichtigen Zentrumsnutzungen bieten eine gute Ausgangslage für die städtebauliche Arrondierung des Gebietes. Dabei bieten nicht nur die städtebauliche Ausgangslage der Fläche, sondern auch die naturräumlichen Besonderheiten die Chance einen neuen Bürgerpark mit Alleinstellungsmerkmal für Allschwil zu entwickeln. 

Das Konzept fasst das gesamte Wegmatten Areal als zusammenhängenden Park auf, das in seiner Gesamtheit als Freizeit- und Erholungsraum für Anwohner und Besucher gestaltet wird. Die neue Bebauung wird dabei als behutsame Einstreuung in den Park gesehen. Durch die einheitliche Gestaltung des gesamten Areal wird ein neuer identitätsstiftender Ort im Stadtgefüge Allschwils geschaffen, der den heutigen Nutzungsansprüchen gerecht wird und trotzdem einem sehr eigenen Charakter entwickelt.

> zur Projektseite

Workshopverfahren 

Mit COBE, Berlin

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
4300 qm
Gerd Holzwarth

Das in unmittelbarer Nähe zur Spree gelegene Grundstück wird derzeit zum Teil von einem Holzbearbeitungsbetrieb, zum Teil durch eine Sporteinrichtung genutzt. Die Sportnutzung soll voraussichtlich an einen anderen Standort verlagert werden. Im Workshopverfahren war davon auszugehen, dass künftig beide Parzellen für den Wohnungsbau zur Verfügung stehen. Das Grundstück kann auf diese Weise bis zur Spree weitergedacht werden und soll überwiegend kostengünstigen Wohnungsbau aufnehmen. Die Freianlagen zonieren sich so auf einen Straßenbegleitenden Teil mit offenen Sport- und Spielflächen, den zurückgezogeneren Hofbereich, der sowohl den gewerblichen Erdgeschossnutzungen, als auch den Bewohnern zur Verfügung steht, und die Kaffeenutzung in Ufernähe.

 

> zur Projektseite