Studienauftrag

Begrenzt offener Städtebaulicher Ideenwettbewerb | 2016  1.Preis

Architektur/ Städtebau: yellow z, Berlin

Gemeinde Baindt
20 ha
Gerd Holzwarth | Katharina Wittchen

Im Ortszentrum Baindt treffen ganz unterschiedliche baulich-freiräumliche Situationen, Nutzungen und Verkehrsinfrastrukturen aufeinander. Der Entwurf bietet die Chance einer ganzheitlichen Neuordnung und deutlichen Qualifizierung der zentralen Ortsbereiche in funktionaler und gestalterischer Hinsicht. Dazu sollen die vorhandenen Versatzstücke unterschiedlicher Entstehungszeiten, Typologien und Nutzungen sinnvoll in Beziehung gesetzt werden. 

Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Neuordnung liegt zu allererst in einer konsequenten Umplanung und „Gesundschrumpfung“ der verkehrlichen Situation um Marsweiler Straße und Dorfplatz. Die neue Siedlung auf dem Fischerareal fügt sich wie selbstverständlich in die kleinteilige umgebende Bebauung ein. In Anlehnung an ländliche Weiler werden Hausgruppen um gemeinschaftlich genutzte Hofflächen organisiert. Als strukturgebendes und identitätsstiftendes Freiraumelement für das Quartier wird der Grünzug auf der ehemaligen Bundesstraße nach Süden auf das Areal weitergeführt.

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Studienauftrag

Nichtoffener einphasiger Realisierungswettbewerb | 2016 | 1. Preis nach Überarbeitung

Architektur: LIN Architekten, Berlin

Bayerische Ärzteversorgung, vertreten durch Bayerische Versorgungskammer
Vorentwurfsplanung | 16 ha
Gerd Holzwarth | Philipp Rösner | Catinca Dobrescu

Der Freiraum der Siedlung wird ausgehend von der Bellinzona- / Appenzeller Straße entwickelt. Diese Straße und ihre Neugestaltung bilden die Mitte und das Rückgrad der Siedlung. Die Straße wird als verkehrsberuhigte Wohnstraße (30km/h) mit anliegenden Parkplätzen, Aufweitungen, Unterflurcontainern neu geschaffen und Fahrradabstellmöglickeiten entwickelt.

Ausgehend von dieses starken Rückgrad wird eine aus dem Bestand abgeleitete, orthogonale Wegestruktur entwickelt, welche die Wohngebäude erschließt. Dieses gradlinige Wegesystem wird stellenweisen durch landschaftlich geschwungene Wege ergänzt, welche sich vornehmlich an der Ost- und Westgrenze des Gebietes befinden. Der westlich gelegene Wall bildet den landschaftlichen Rücken der Siedlung und wird ohne Überformung erhalten. Die wie im Bestand in den Wall eingeschnittenen Spielplätze werden aufgewertet und durch hochwertige Spielelemente ergänzt.

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eingeladener Realisierungswettbewerb "Wohnbebauung Bugenhagenstraße" | 2016 I 1. Preis

Architektur: TRU Architekten

 

Paul-Riebeck-Stiftung
LP 2-8 (2. BA LP 2) | 1. BA 2018 I 1.+2. BA 4.900 qm I 0,5 Mio. EUR
Gerd Holzwarth I Philipp Rösner

Die Paul-Riebeck-Stiftung erweitert mit der Baumaßnahme, die in zwei Teilbereiche gegliedert ist, ihr Angebot an Wohnraum für Senioren in Halle a.d. Saale. Im Rahmen des ersten Bauabschnittes soll zunächst die Schließung des Blockrands nach Norden mit zwei den Bestand flankierenden Gebäuden und privaten und halböffentlichen Grünflächen erfolgen. Im 2. Bauabschnitt soll der Solitär mit seinem repräsentativen Vorplatzbereich, dem Innenhof und den Gemeinschaftsgärten hergestellt werden.

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